Es ist alles nur geliehen - erste Generalversammlung der Energiegenossenschaft

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POPPENHAUSEN - Die Energiegenossenschaft Oberes Werntal (EOW) hat ihre erste Generalversammlung seit ihrer Gründung in der Sporthalle des TSV Kützberg durchgeführt. Von zwischenzeitlich 177 Mitgliedern war ein Stimmenvolumen von 101 Mitgliedern der Einladung gefolgt.

In Bezug auf die Erzeugung regenerativer Energie und der Erhaltung der Lebensgrundlagen für künftige Generationen ermahnte Aufsichtsratsvorsitzender Leo Kraus mittels eines Gedichtes von Heinz Schenk „Es ist alles nur geliehen, hier auf dieser schönen Welt“.

Der von Vorstandsvorsitzendem Werner Göbel erläuterte Jahresabschluss weist eine Bilanzsumme von 174.000 Euro aus. Unter der Leitung von 1. Bürgermeister Ludwig Nätscher beschlossen die Mitglieder den Jahresabschluss und das Ergebnis einstimmig.

Da satzungsgemäß jährlich ein Aufsichtsratsmitglied ausscheidet stellte sich Jürgen Hartmann zur Wiederwahl. Er wurde ohne Gegenstimme erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Ebenso ohne Gegenstimme wurde der § 50 aus der Satzung der EOW gestrichen. Demnach muss die EOW nicht mehr Mitglied im Genossenschaftsverband Bayern e. V. mehr sein. Vorstandsvorsitzender Göbel informierte die Mitglieder, dass ein Austritt derzeit nicht geplant sei.

Lisa Badum von der Naturstrom AG sprach ein kurzes Grußwort in dem Sie der EOW, die sich schnell entwickelt hat, für die zielführende Zusammenarbeit dankte. Sie freute sich über die große Zahl der anwesenden Mitglieder.

Die Energiegenossenschaft wird weiter Photovoltaikanlagen errichten, die Prüfung der möglichen Objekte ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Größtes Ziel ist jedoch der Bau eines Windparkes im Windkraftgebiet 34 auf der Maibacher Höhe.